PROJEKT TYRV – FALLAKTE JETTE Chronologie – Stand 15.08.2026 2024 Henriette („Jette“), eine Šarplaninac-Mix-Hündin, wird nach MDR-Recherchen verlassen und verwahrlost auf einem Müllplatz in Bosnien gefunden und durch die Tierschutzorganisation „Pfoten ohne Namen“ versorgt. November 2024 Transport nach Deutschland; ein privates Tierheim nahe Erfurt übernimmt die Vermittlung. Ende 2024 Vermittlung an eine Frau mit Haus und Garten. Nach MDR soll eine Weitergabe vertraglich untersagt gewesen sein. 2025 – genauer Zeitpunkt öffentlich nicht geklärt Jette gelangt zu einer 21-jährigen Frau und einem 41-jährigen Mann in Pößneck. November 2025 Offizieller Tatvorwurf: Der Hund soll zunächst medikamentös vergiftet und anschließend stranguliert worden sein. Das Landratsamt verortet den Vorfall in einer Wohnung in Pößneck. 09.12.2025 Das Veterinäramt wird durch Anzeigen zweier Tierschutzvereine auf den Fall aufmerksam. Das Landratsamt stellt ebenfalls Strafanzeige. Dezember 2025 ff. KPI Saalfeld ermittelt; Befragungen, Vernehmungen, Beweissicherungen. Jettes Körper wird aufgefunden, exhumiert und untersucht. Gegen beide Beschuldigte werden Tierhalte- und Betreuungsverbote vollzogen. 01.06.2026 Öffentliche Pressemeldungen von Polizei/Staatsanwaltschaft und Landratsamt zum Ermittlungsstand. 03.06.2026 Behörden teilen mit, dass bei Kontrollen bei keinem der beiden Beschuldigten ein Tier festgestellt wurde. 05.06.2026 Mahnwache in Pößneck; nach Angaben des Landratsamtes etwa 500 Teilnehmende. 10.06.2026 Polizei meldet Ermittlungen in finaler Phase. 30.06.2026 Petition „Jette darf kein Aktenzeichen bleiben“ auf der Plattform des Thüringer Landtags veröffentlicht. 18.07.2026 MDR berichtet: polizeiliche Ermittlungen abgeschlossen, Unterlagen an die Staatsanwaltschaft Gera übergeben; Abschluss des Verfahrens für Q3 2026 erwartet. 15.08.2026 Kein öffentlich belegtes rechtskräftiges Urteil gefunden. Unschuldsvermutung gilt.