Sonntag, 4. Oktober 2026 · Welttierschutztag
Für die, die keine Stimme hatten. Bundesweite digitale Mahnwache gegen Tierquälerei — mit zentraler Mahnwache in Saarbrücken und gemeinsamer Schweigeminute um 19:00 Uhr.
Es ist noch Zeit, mitzumachen
4. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Worum es geht
Unter dem Titel PROJEKT IV-X-XXVI entsteht am Welttierschutztag eine bundesweite digitale Mahnwache für die Opfer von Tierquälerei. Die römischen Ziffern IV-X-XXVI stehen für dieses besondere Datum: 4. Oktober 2026.
Es ist ein Tag des Erinnerns, des Innehaltens und des gemeinsamen Handelns — ein Tag, an dem wir an Jette, Buddy, Schmotzer, Aiko, Eddy und an all die anderen Tiere erinnern, die misshandelt, gequält, vernachlässigt, ausgesetzt oder getötet wurden. Ein Tag, an dem Menschen in ganz Deutschland miteinander verbunden sind und zeigen: Diese Tiere sind nicht vergessen.
Der 4. Oktober wird weltweit als Welttierschutztag, international als World Animal Day, begangen. An diesem Tag richten Menschen, Tierschutzorganisationen und Initiativen weltweit ihre Aufmerksamkeit auf den Schutz, die Würde und die Rechte der Tiere — als Erinnerung daran, dass Tiere keine Sachen sind, sondern fühlende Lebewesen, die Angst, Schmerz und Verzweiflung ebenso empfinden können wie Vertrauen, Sicherheit und Lebensfreude.
Doch für viele Tiere bleibt dieser Schutz ein leeres Versprechen. Deshalb darf der Welttierschutztag nicht nur ein symbolischer Termin im Kalender sein. PROJEKT IV-X-XXVI greift die internationale Bedeutung von World Animal Day auf und trägt sie in den digitalen Raum — nicht als einmalige Reaktion auf einen einzelnen Fall, sondern als würdiges und dauerhaftes Erinnern.
Ablauf am 4. Oktober
Bundesweit digital
Nicht jeder kann zu einer öffentlichen Mahnwache reisen. Manche Menschen sind krank, pflegen Angehörige, haben familiäre Verpflichtungen oder leben weit entfernt — andere möchten in Stille und im persönlichen Umfeld gedenken. Die digitale Mahnwache schafft einen gemeinsamen Ort, der nicht an eine Stadt, einen Verein oder eine Organisation gebunden ist.
Sie verbindet Menschen in Wohnungen, Häusern, Tierheimen, Gnadenhöfen, Tierarztpraxen, Vereinen und Initiativen — Menschen, die sich persönlich nicht kennen, aber an diesem Tag dasselbe Zeichen setzen: eine Kerze im Fenster, ein Name auf einem Blatt Papier, ein Bild in den sozialen Netzwerken, eine Minute der Stille. Aus vielen kleinen Zeichen entsteht ein digitales Lichtermeer für die Opfer von Tierquälerei.
Vor Ort
Neben der bundesweiten digitalen Teilnahme gibt es am 4. Oktober 2026 eine zentrale Mahnwache in Saarbrücken — den sichtbaren, realen Mittelpunkt von PROJEKT IV-X-XXVI. Während in ganz Deutschland Menschen digital teilnehmen und an ihren persönlichen Orten Kerzen entzünden, kommen in Saarbrücken Menschen gemeinsam zusammen: Namen werden sichtbar gemacht, Kerzen entzündet, Geschichten erzählt und Botschaften gegen Tierquälerei nach außen getragen.
Digitales Gedenken und öffentliche Präsenz schließen einander nicht aus. Saarbrücken steht an diesem Abend stellvertretend für die vielen Menschen, die bundesweit teilnehmen. Organisiert wird die Veranstaltung von PROJEKT TYRV — Tiere. Entscheiden. Retten. Verteidigen. Am 4. Oktober 2026 entscheiden wir uns für das Hinsehen, für das Erinnern, für die Tiere.
Für die, die keine Stimme hatten
Ihre Namen stehen stellvertretend für zahlreiche Tiere, deren Geschichten öffentlich bekannt wurden. Wir nennen sie, weil sie gelebt haben — weil ihr Leben Bedeutung hatte, und weil öffentliche Aufmerksamkeit nicht darüber entscheiden darf, ob ein Opfer vergessen wird.
Ihr Name steht für ein Schicksal, das viele Menschen tief bewegt hat. Wir erinnern an sie, weil sie Schutz verdient hatte.
Sein Schicksal steht für Trauer, offene Fragen und die Forderung nach Gerechtigkeit. Sein Leben hatte Bedeutung.
Auch seine Geschichte darf nicht verschwinden, nur weil die öffentliche Aufmerksamkeit weitergezogen ist. Wir bewahren seinen Namen.
Wir erinnern an ein Tier, das Schutz und Sicherheit verdient hatte. Sein Name soll nicht vergessen werden.
Seine Geschichte gehört zu denen, die weitererzählt werden müssen — nicht aus Sensationslust, sondern aus Respekt vor seinem Leben.
Für alle Tiere, deren Namen niemand kennt, deren Leid nie dokumentiert wurde und für die es keine Schlagzeile, keine Kerze gab. Auch sie erhalten am 4. Oktober 2026 einen Platz in unserer Erinnerung.
Warum Erinnerung notwendig ist
Viele Fälle von Tierquälerei lösen zunächst große Bestürzung aus — Bilder werden geteilt, Forderungen nach Konsequenzen werden laut. Doch schon kurze Zeit später erscheint der nächste Fall, die Aufmerksamkeit verschiebt sich, und die vorherigen Opfer geraten in den Hintergrund.
Genau hier setzt PROJEKT IV-X-XXVI an: Wir dürfen Tiere nicht zu kurzlebigen Meldungen machen. Hinter jedem bekannten Fall stand ein Lebewesen, das Schmerzen empfinden konnte, Angst hatte und auf Schutz angewiesen war. Erinnerung bewahrt ihre Würde — und stellt Fragen: Warum wurde nicht früher gehandelt? Welche Warnzeichen wurden übersehen? Und was muss sich ändern, damit andere Tiere besser geschützt werden?
Eine Kerze gegen das Vergessen
Eine Kerze kann keine Tat rückgängig machen und kein verlorenes Leben zurückbringen. Aber sie bringt Licht in die Dunkelheit, zeigt, dass ein Leben nicht vergessen wurde, und verbindet Menschen über Entfernungen hinweg.
Jede Kerze, die am 4. Oktober 2026 entzündet wird, steht für ein Tier — für eines, dessen Geschichte bekannt wurde, oder für eines, dessen Schicksal verborgen blieb. Eine einzelne Kerze mag klein erscheinen. Doch wenn bundesweit viele gleichzeitig brennen, wird daraus ein sichtbares Zeichen gegen das Vergessen, gegen Gleichgültigkeit und für Verantwortung.
Mitmachen
Jeder Mensch kann Teil dieser bundesweiten Mahnwache werden — unabhängig davon, wie weit die nächste Veranstaltung entfernt ist.
Diese Mahnwache gehört den Tieren
PROJEKT IV-X-XXVI ist kein Wettbewerb und keine Werbeveranstaltung. Sie gehört Jette, Buddy, Schmotzer, Aiko und Eddy, den bekannten und den unbekannten Opfern, den Tieren, die überlebt haben, und jenen, die noch immer auf Hilfe warten. Die Namen der Tiere sind wichtiger als Logos, ihre Geschichten wichtiger als Reichweite, ihr Leid wichtiger als persönliche Konflikte. Niemand besitzt die Erinnerung an ein Tier — aber wir sollten uns darauf einigen können, dass Tiere Schutz verdienen und ihre Opfer nicht vergessen werden dürfen.
Mehr als ein Symbol
Der Welttierschutztag ist wichtig — doch ein einzelner Gedenktag reicht nicht aus. Mit PROJEKT IV-X-XXVI verbinden wir das Gedenken mit konkreten Forderungen an Politik, Behörden und Justiz.
Zur ForderungsmauerUnser Versprechen
Wir können das Geschehene nicht rückgängig machen. Aber wir können ihre Namen bewahren, ihr Schicksal dokumentieren, Fragen stellen und Konsequenzen fordern. Wir werden euch nicht auf eine Schlagzeile reduzieren.
Kondolenzbuch