PROJEKT TYRV – FALLAKTE WANG WANG / JIEYANG, CHINA Stand: 10.09.2026 Vor Juni 2026 Wang Wang lebt als herrenlose Streunerhündin im Bezirk Jiedong, Stadt Jieyang, Provinz Guangdong. Sie wird von Dorfbewohner:innen mit Essensresten versorgt. Aus einem früheren Wurf von sechs Welpen fanden fünf ein Zuhause. Quelle: Change.org-Kampagnenseiten (Unterstützer-Bericht, nicht unabhängig verifiziert). Kurz vor 28.06.2026 Wang Wang bringt drei weitere Welpen zur Welt und verbirgt sie in einem unterirdischen Versteck. 28.06.2026 Vier Kinder unter 14 Jahren finden das Versteck. Die rund zwei Wochen alten Welpen werden erschlagen. Wang Wang wird mit einem Draht gewürgt, mit brennbarer Flüssigkeit übergossen und bei lebendigem Leib angezündet. Die Tat wird gefilmt. Quellen: The Standard (Hongkong); Species Unite; laut Fact-Check auch BBC. 28.–29.06.2026 Videos der Tat verbreiten sich in chinesischen sozialen Netzwerken und international. Quelle: Species Unite; Free Press Journal. 30.06.2026 Der offizielle WeChat-Kanal der Lokalverwaltung „文明揭东" (Wenming Jiedong) teilt mit, die vier Tatverdächtigen seien einer speziellen Erziehungseinrichtung zugewiesen worden. Eine strafrechtliche Verfolgung findet wegen des Alters nicht statt. Eltern werden zu verstärkter Aufsicht aufgefordert. Quellen: The Standard (Hongkong); AnnieLab-Fact-Check. ab 03.07.2026 Unterstützer:innen berichten von einem überlebenden Welpen namens „Doufu" („kleines Glück"), der seit dem 3. Juli von einer Pflegeperson versorgt wird. Quelle: Pressemitteilung via ABNewswire (nicht unabhängig journalistisch bestätigt). Juli 2026 #JusticeForWangWang wird international aufgegriffen. Mehrere change.org-Petitionen fordern ein landesweites Tierschutzgesetz in China; eine Petition erreicht nach eigenen Angaben rund 30.000 Unterschriften in fünf Tagen. Quellen: Change.org-Petitionsupdates; Free Press Journal. 27.07.2026 In sozialen Netzwerken kursiert die unbestätigte Behauptung, die Polizei in Hangzhou habe eine Person wegen einer Wang-Wang-Protestaktion auf einer Werbetafel festgenommen. 01.08.2026 Ein Fact-Check findet keinen Beleg für diese Behauptung auf offiziellen Kanälen und stuft sie als unbelegt ein. Quelle: AnnieLab. 10.09.2026 Dokumentierter Stand: Keine strafrechtliche Verfolgung der Tatverdächtigen bekannt geworden. Die Debatte um ein landesweites chinesisches Tierschutzgesetz für Haus- und Straßentiere dauert an. WICHTIG Zahlreiche Detailangaben (genaue Tatwerkzeuge, Dauer der Aufnahme, Schicksal des Welpen „Doufu", exakte Unterschriftenzahlen) stammen aus Kampagnen- und Pressemitteilungsquellen, nicht aus unabhängiger journalistischer oder amtlicher Berichterstattung. Die Behauptung zu einer Festnahme in Hangzhou ist laut Fact-Check nicht belegt.