PROJEKT TYRV · RECHTLICHES

NETIQUETTE.

Entschlossen gegen Tierquälerei – respektvoll im Umgang miteinander. Diese Regeln schützen sachliche Diskussionen, Betroffene und eine Gemeinschaft, die Veränderung erreichen will, ohne Hass, Drohungen oder Vorverurteilungen.

PROJEKT TYRV steht für entschlossenes Handeln gegen Tierquälerei, für sachliche Aufklärung und für eine Gemeinschaft, in der Menschen respektvoll miteinander umgehen.

Tierleid löst verständlicherweise Trauer, Wut und Fassungslosigkeit aus. Dennoch rechtfertigt der Einsatz für Tiere weder Hass noch Beleidigungen, Drohungen, Diskriminierung, Selbstjustiz oder öffentliche Vorverurteilungen.

Unsere Plattform soll ein sicherer Ort für Menschen sein, die sich für Tiere einsetzen, sich informieren, erinnern und gemeinsam Veränderungen erreichen möchten.

Mit der Nutzung unserer Webseite, unserer Kommentarbereiche und unserer angeschlossenen Onlineangebote gelten die folgenden Regeln.

Klar in der Sache. Respektvoll im Umgang.

Eine starke Haltung gegen Tierquälerei verliert nicht an Kraft, wenn sie rechtsstaatlich, faktenbasiert und menschlich bleibt. Genau dafür steht diese Netiquette.

01

Respektvoller Umgang

Wir diskutieren über schwierige Themen, ohne Menschen herabzuwürdigen. Beleidigungen, persönliche Angriffe, Beschimpfungen, Häme, gezielte Provokationen und entmenschlichende Sprache haben auf unseren Plattformen keinen Platz. Kritik darf deutlich sein – sie muss sich aber auf Verhalten, Aussagen, Entscheidungen oder Sachverhalte beziehen und nicht auf die Würde eines Menschen.

02

Klare Haltung gegen Diskriminierung

Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Behindertenfeindlichkeit, religiöse Herabwürdigung sowie jede andere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit werden nicht toleriert. Tierschutz darf niemals als Vorwand genutzt werden, um gegen Herkunft, Religion, Geschlecht, Identität oder andere persönliche Merkmale zu hetzen.

03

Parteipolitische Unabhängigkeit

PROJEKT TYRV arbeitet unabhängig und überparteilich. Sachliche Diskussionen über politische Entscheidungen, Gesetze und Behördenhandeln im Tierschutz sind ausdrücklich möglich. Parteipolitische Werbung, Wahlkampf, Rekrutierungsversuche oder die Vereinnahmung unserer Plattform für parteipolitische Zwecke sind nicht erwünscht.

04

Keine Gewalt und keine Selbstjustiz

Aufrufe zu Gewalt, Vergeltung, Bedrohung, Einschüchterung, Sachbeschädigung, Nachstellungen oder eigenmächtigen „Bestrafungen“ werden entfernt. Wer einen Verdacht auf Tierquälerei hat, soll Beweise sichern und zuständige Behörden einschalten. Selbstjustiz gefährdet Menschen, Tiere und häufig auch laufende Verfahren.

05

Keine öffentlichen Vorverurteilungen

Ein Verdacht ist kein Schuldspruch. Beschuldigte, Tatverdächtige oder Angeklagte gelten bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig. Auch bei emotional belastenden Fällen erwarten wir, dass zwischen Verdacht, Ermittlungsstand, Anklage, Urteil und Rechtskraft unterschieden wird.

06

Fakten statt Gerüchte

Behauptungen sollen möglichst auf überprüfbaren Quellen beruhen. Unbestätigte Gerüchte, manipulierte Ausschnitte, aus dem Zusammenhang gerissene Inhalte, erfundene Zitate und bewusst irreführende Darstellungen sind nicht erwünscht. Wer etwas nicht sicher weiß, sollte dies auch so kennzeichnen.

07

Schutz personenbezogener Daten

Private Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Kennzeichen, Arbeitgeberdaten, Familieninformationen oder andere nicht erforderliche personenbezogene Angaben dürfen nicht veröffentlicht werden. Dies gilt besonders für Beschuldigte, Zeugen, Angehörige, Hinweisgeber und andere Personen, die nicht selbst öffentlich auftreten.

08

Schutz belastender Inhalte

Fotos und Videos von verletzten, misshandelten oder getöteten Tieren können für Aufklärung und Dokumentation wichtig sein. Gleichzeitig können sie Menschen stark belasten. Besonders drastische Inhalte sollen deshalb nur veröffentlicht werden, wenn ein sachlicher Grund besteht, und nach Möglichkeit mit einer klaren Inhaltswarnung versehen werden.

09

Keine Werbung und keine ungenehmigten Sammlungen

Unaufgeforderte Werbung, Spam, kommerzielle Angebote, Affiliate-Links, Verkaufsangebote sowie nicht abgestimmte Spenden- oder Geldsammlungen sind nicht erlaubt. Hinweise auf seriöse Hilfsaktionen können nach vorheriger Abstimmung zugelassen werden, wenn sie zum Zweck der Plattform passen.

10

Umgang mit Trollen und Provokationen

Gezielte Störungen, wiederholte Provokationen, absichtliches Entgleisen von Diskussionen, massenhaftes Wiederholen gleicher Aussagen oder das bewusste Erzeugen von Konflikten werden moderiert. Nicht jede Provokation braucht eine Antwort. Wir behalten uns vor, Diskussionen zu begrenzen, wenn kein sachlicher Austausch mehr erkennbar ist.

11

Moderation und mögliche Maßnahmen

Beiträge oder Kommentare können gekürzt, ausgeblendet oder entfernt werden, wenn sie gegen diese Netiquette verstoßen. Bei wiederholten oder schweren Verstößen können Nutzer zeitweise oder dauerhaft von Kommentarbereichen oder angeschlossenen Angeboten ausgeschlossen werden. Bei strafrechtlich relevanten Inhalten kann eine Sicherung und Weitergabe an zuständige Stellen erfolgen.

12

Sachliche Kritik bleibt willkommen

PROJEKT TYRV ist ausdrücklich offen für Kritik, Korrekturen und andere fachliche Einschätzungen. Widerspruch ist kein Regelverstoß. Entscheidend sind Ton, Begründung und Umgang miteinander. Wer auf einen Fehler hinweist und dies nachvollziehbar belegt, hilft dabei, die Qualität der Plattform zu verbessern.

13

Unser gemeinsamer Maßstab

Der Maßstab jeder Diskussion bleibt: Hilft dieser Beitrag der Aufklärung, dem Schutz von Tieren oder einem besseren Verständnis? Wenn ein Kommentar nur verletzt, eskaliert, einschüchtert oder Aufmerksamkeit auf Kosten anderer erzeugt, widerspricht er dem Grundgedanken von PROJEKT TYRV. Entschlossenheit und Respekt schließen sich nicht aus.

Moderation ist kein Verbot von Kritik

Wir unterscheiden klar zwischen Kritik und Angriff. Auch deutliche Kritik an PROJEKT TYRV, Behörden, Gerichten, Organisationen oder politischen Entscheidungen darf geäußert werden. Sie muss jedoch sachbezogen bleiben und die Rechte anderer respektieren.

Schutz der Diskussion

Moderationsmaßnahmen dienen nicht dazu, unbequeme Meinungen zu entfernen, sondern dazu, Diskussionen vor Beleidigungen, Drohungen, Desinformation, Doxxing und gezielter Eskalation zu schützen. Bei Zweifeln kann eine Entscheidung nachträglich überprüft werden.

„Entschlossenheit und Respekt schließen sich nicht aus.“

Unser gemeinsamer Maßstab bleibt der Schutz der Tiere und eine sachliche, verantwortungsvolle Öffentlichkeit.