PROJEKT TYRV · ÜBER MICH

MEIN WEG.
MEIN ANTRIEB.
MEIN TIERSCHUTZ.

Thorsten Jochum · Mediengestalter · Tierretter · Tieraktivist

PROJEKT TYRV ist nicht aus einer Marketingidee entstanden. Es ist das Ergebnis vieler Jahre praktischer Tierschutzarbeit, Rettungserfahrung, Dokumentation und dem festen Willen, beim Thema Tierquälerei genauer hinzusehen, länger dranzubleiben und Verantwortung zu übernehmen.

1000% gegen TierquälereiPraxis statt DistanzDokumentation statt Klickbait
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MEIN GRUNDSATZ

Tiere brauchen keine kurzfristige Empörung.

Sie brauchen Menschen, die auch dann noch hinsehen, wenn die öffentliche Aufmerksamkeit längst weitergezogen ist. Genau dieser Gedanke wurde später zu einem Kern von PROJEKT TYRV.

Seit 2013

Tierschutz war für mich nie nur ein Thema im Internet.

Mein aktiver Weg im Tierschutz begann bereits 2013. In den ersten Jahren war ich unter anderem intensiv im Auslandstierschutz tätig und führte zahlreiche Vor- und Nachkontrollen durch.

Dabei ging es nie nur darum, ob ein Tier vermittelt werden kann. Es ging darum, genau hinzusehen: Passt das Umfeld? Sind die Voraussetzungen für eine verantwortungsvolle Haltung vorhanden? Wie entwickelt sich das Tier nach einer Vermittlung?

Diese Arbeit hat meinen Blick geprägt. Tierschutz bedeutet für mich seitdem nicht nur retten oder vermitteln, sondern auch prüfen, dokumentieren, nachhalten und Verantwortung übernehmen.

Mein Grundsatz: Tiere brauchen keine kurzfristige Empörung. Sie brauchen Menschen, die auch dann noch hinsehen, wenn die öffentliche Aufmerksamkeit längst weitergezogen ist.

Pflegehunde

Über die Jahre nahm ich zahlreiche Hunde auf, die nicht mehr gewollt waren, ihr Zuhause verloren hatten oder zunächst wieder Stabilität brauchten. Ich habe sie versorgt, aufgepäppelt, begleitet und – wenn es möglich und sinnvoll war – in neue Familien vermittelt.

Hunde aus Kleinanzeigen

Auch über Kleinanzeigen wurden mir immer wieder Hunde bekannt, deren Zukunft unsicher war. Einige nahm ich selbst auf. Manche fanden später ein neues Zuhause, andere durften bei mir bleiben – dauerhaft oder bis zu ihrem Lebensende.

Was das für mich bedeutet: Tierschutz beginnt dort, wo man Verantwortung nicht nur fordert, sondern selbst übernimmt.
Praxis statt Distanz

Ich kenne Tierschutz aus der Praxis.

Pflege, Kontrollen, Rettung, Lageeinschätzung, Einsätze und Dokumentation haben meinen Blick geprägt. Genau diese Verbindung aus Praxis und öffentlicher Aufklärung fließt heute in PROJEKT TYRV ein.

Thorsten Jochum – Tierretter und Gründer von PROJEKT TYRV

Rettungsassistent

Meine Ausbildung und Erfahrung im Rettungsdienst haben mir beigebracht, Situationen strukturiert zu erfassen, Gefahren einzuschätzen, Prioritäten zu setzen und auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben.

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Tierrettung seit 2015

Seit 2015 bin ich aktiv in der Tierrettung tätig. Die praktische Arbeit mit verletzten, verunfallten oder anderweitig hilfsbedürftigen Tieren gehört seitdem zu meinem Alltag.

Einsatzleitung

Seit 2025 bin ich beim Tiernotruf Saarland e.V. als Einsatzleiter tätig. Organisation, Lageeinschätzung, Koordination und Verantwortung gehören ebenso dazu wie die eigentliche Hilfe am Tier.

Dokumentation

Als Fotojournalist habe ich früh gelernt: Bilder können mehr als Aufmerksamkeit erzeugen. Sie können Missstände dokumentieren, Zusammenhänge sichtbar machen und Erinnerungen erhalten.

Sichtbar machen – aber verantwortungsvoll. Ein starkes Bild kann viel bewegen. Gleichzeitig trägt jeder, der Leid veröffentlicht, Verantwortung dafür, wie dieses Leid gezeigt, eingeordnet und erklärt wird.
„Dokumentation soll aufklären – nicht sensationsgierig ausschlachten.“

Einzelfälle müssen nachvollziehbar bleiben, auch wenn der Social-Media-Hype längst weitergezogen ist.

Recherche statt Gerücht

Bei Tierquälerei beginnt die eigentliche Arbeit oft erst mit dem ersten Hinweis.

Seit 2022 beschäftige ich mich immer intensiver mit Fällen von Tierquälerei. Dabei wurde mir zunehmend klar, dass dieser Bereich anders funktioniert als klassische Tierrettung.

Bei einem akuten Tiernotfall ist häufig klar, was zunächst getan werden muss. Bei Tierquälerei stellen sich dagegen andere Fragen: Was ist wirklich passiert? Welche Quelle gibt es? Gibt es Zeugen? Welche Behörde ist zuständig? Wurde Anzeige erstattet? Was ist bestätigt – und was wird lediglich behauptet? Wie entwickelt sich ein Verfahren Monate später?

Genau diese Fragen haben meinen Wunsch verstärkt, den Bereich Tierquälerei eigenständig zu bearbeiten.

Fall Buddy · Pirmasens

Aus vielen Gedanken wurde eine klare Richtung.

Mit dem Fall Buddy wurde aus meinem bisherigen Engagement der konkrete Wunsch, ein Projekt aufzubauen, das Fälle nicht nur für wenige Tage sichtbar macht, sondern langfristig dokumentiert, Entwicklungen verfolgt und Informationen an einem Ort bündelt.

Dieser Fall war der Moment, an dem aus vielen einzelnen Gedanken eine klare Richtung wurde.

Die Frage war: Warum gibt es keinen Ort, an dem solche Fälle langfristig, nachvollziehbar und möglichst quellenbasiert dokumentiert werden?

Aus dieser Frage entwickelte sich Schritt für Schritt die heutige Idee von PROJEKT TYRV.

PROJEKT TYRV

Tiere. Entscheiden. Retten. Verteidigen.

Was als Idee begann, ist inzwischen zu einem echten Herzensprojekt geworden. TYRV soll nicht nur über einzelne Fälle berichten. Es soll erklären, einordnen, dokumentieren und Werkzeuge bereitstellen.

Fallakten, Gesetzesinformationen, Behördenübersichten, Meldehilfen, Dossiers, Datenbanken, Gerichtsverfahren, Animal Hoarding, Qualzucht, illegaler Welpenhandel, Fake Rescue und weitere Themen werden nach und nach miteinander verbunden.

Mein Anspruch ist es, eine Plattform aufzubauen, die Praxis, Dokumentation und Information miteinander verbindet.

Mein Anspruch: Alles aus einem Guss. Ein Verantwortlicher. Eine Linie. Kein Klickbait.
2013

Aktiver Einstieg in den Tierschutz

Beginn intensiver Arbeit im Tierschutz, darunter Vor- und Nachkontrollen sowie praktische Unterstützung bei Vermittlungen.

ab 2013

Pflegehunde und Aufnahme

Zahlreiche Hunde wurden aufgenommen, aufgepäppelt, begleitet und vermittelt. Andere blieben dauerhaft.

2015

Aktiver Einstieg in die Tierrettung

Beginn der praktischen Tierrettungsarbeit – zusätzlich zur bereits vorhandenen Erfahrung aus dem Rettungsdienst.

ab 2022

Tierquälerei wird eigener Schwerpunkt

Zunehmend intensive Beschäftigung mit Verdachtsfällen, Dokumentation, Recherche, Behördenwegen und langfristiger Nachverfolgung.

2025

Tiernotruf Saarland e.V.

Tätigkeit als Einsatzleiter. Gleichzeitig wächst der Wunsch, das sensible Thema Tierquälerei organisatorisch und redaktionell eigenständig zu verantworten.

Fall Buddy

Der entscheidende Impuls

Der Fall Buddy aus Pirmasens wird zum Wendepunkt und gibt dem Wunsch nach langfristiger Dokumentation eine klare Richtung.

Heute

PROJEKT TYRV

Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre wird eine Plattform für Information, Fallarbeit, Recherche, Dossiers, Werkzeuge und Aufklärung.

Praxis statt Distanz

Ich kenne Tierschutz nicht nur aus Akten, Artikeln und Posts, sondern aus Pflege, Rettung, Kontrollen und persönlicher Verantwortung.

Rettungsmedizinischer Blick

Meine Erfahrung als Rettungsassistent prägt Lageeinschätzung, Sicherheitsdenken, Priorisierung und strukturiertes Handeln.

Tierrettung aus erster Hand

Seit 2015 arbeite ich praktisch in der Tierrettung und kenne die Herausforderungen realer Einsätze.

Dokumentation & Öffentlichkeit

Fotojournalistische Erfahrung hilft dabei, sichtbar zu machen – ohne Leid unnötig zu inszenieren.

Keine Klicklogik

Ich arbeite nicht für künstliche Empörung. Entscheidend ist, was belegbar, relevant und hilfreich ist.

Alles aus einer Hand

Recherche, Inhalte, Gestaltung, Pflege und Weiterentwicklung entstehen im Kern durch mich selbst.

Gerettet. Aufgepäppelt. Vermittelt. Geblieben.

Hinter vielen Stationen meines Weges stehen konkrete Tiere. Pflegehunde, Notfälle, Hunde aus Kleinanzeigen, Tiere, die wieder Vertrauen lernen mussten – manche konnten erfolgreich vermittelt werden, andere durften bleiben.

Jedes Bild hat eine Geschichte.

Diese Erfolge sind für mich keine Zahlen und keine Trophäen. Hinter jedem Bild steht ein Tier, eine Geschichte und die Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen. Der Bereich wird nach und nach weiter aufgebaut.

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MEIN ANTRIEB

TYRV soll bleiben, wenn die Empörung längst weitergezogen ist.

Ich möchte Fälle nicht auf ihre schockierendsten Sekunden reduzieren. Ich möchte verstehen, dokumentieren, nachfragen, Verfahrensstände verfolgen und dort hinschauen, wo andere längst weitergescrollt haben.

„Für Tiere entscheiden. Tiere retten. Tiere verteidigen.“

Thorsten Jochum · PROJEKT TYRV